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Stressfrei in den Urlaub mit Hund

Hund sit auf dem Fahrersitz vor dem Lenkrad

Die Urlaubszeit hat begonnen und viele Hundebesitzer starten mit ihren Vierbeinern in die Ferien. Da die Fahrt mit dem Auto am unkompliziertesten ist, hier einige Tipps für eine stressfreie Autofahrt in den Urlaub mit Ihrem Hund.

Die meisten Hunde sind begeisterte Autofahrer, wenn sie von klein an daran gewöhnt sind. Dennoch muss eine Urlaubsreise, gerade wenn es eine längere Fahrt wird, gut vorbereitet sein.

Vor der Reise

Falls Ihr Hund das Autofahren noch nicht so gewohnt ist, bereiten Sie ihn auf eine längere Fahrt vor. Auch sollten Sie ihn mit einer Transportbox – wenn Sie diese verwenden – vertraut machen. Er soll diese nicht als Einsperrbox, sondern als sicheren Rückzugsort empfinden.

Machen Sie einen langen Spaziergang mit Ihrem Hund vor der Abreise und spielen Sie ausgiebig mit ihm. Danach sind Hunde viel relaxter. 3-4 Stunden vor dem Start sollten Sie Ihrem Hund nichts mehr zu fressen geben. Ja, auch Hunden kann im Auto schlecht werden. Wasser hingegen sollte er regelmäßig bekommen.

Sollte Ihr Hund unter sehr starker Reisekrankheit leiden, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Mit ihm sollten Sie auch sprechen, wenn Ihr Hund bestimmte Erkrankungen oder Beschwerden hat. Ist Ihr Tier reisefähig? Was ist zu beachten?

Reisebestimmungen

Achtung: In manchen Ländern (auch innerhalb der EU) gibt es bestimmte Reisebestimmungen. Einige verlangen tierärztliche Bescheinigungen. Verschiedene Länder fordern auch unterschiedliche Impfungen. Erkundigen Sie sich auf Reiseseiten des jeweiligen Landes nach den aktuellen Bestimmungen.

Auf jeden Fall müssen Hunde bei Reisen innerhalb der EU ihren Heimtierausweis dabei haben.

Hunde müssen gut gesichert sein

Auf der Abdeckung des Kofferraumes oder am offenen Fenster mit dem Kopf draußen hat ein Hund nichts zu suchen. Er muss gut „verstaut“ sein. Entweder hinter einem Trenn-Gitter oder in einer Transportbox. Das ist am sichersten. Kleinere Hunde können auch mit einem speziellen Gurt auf dem Rücksitz gesichert werden.

Dabei geht es nicht nur um die Sicherheit des Hundes. Der Gesetzgeber sieht einen sicheren Transport von Tieren vor. Geben Sie Ihrem Hund seine Lieblingsdecke oder sein Lieblingstier mit in die Box. Damit fühlt er sich wohler.

Pausen und keine Staus

Leider kommt es während der Urlaubszeit zu vielen Staus, gerade auf Autobahnen. Umfahren Sie Staus oder legen Sie eine Pause ein. Generell sollten Sie regelmäßig Pausen machen, die nicht nur einen Fahrerwechsel lang sein sollten.

Gehen Sie mit Ihrem Hund spazieren und spielen Sie mit ihm. Geben Sie ihm Wasser. Entweder frisch von der Raststätte oder aus Hundeflaschen.

Lassen Sie Ihren Hund während einer Pause nie unbeaufsichtigt zurück. Hunde dürfen nicht bei Hitze im Auto bleiben. Sie dehydrieren dann schnell und das kann tödlich sein.

Juhu, angekommen! Und dann?

Wenn Sie nach der Fahrt an Ihrem Zielort angekommen sind, machen Sie auch dort erstmal einen ausgiebigen Spaziergang. Dann stellen Sie Ihrem Hund sein vorübergehendes Zuhause vor. Manche Hunde sind unsicher in einer fremden Umgebung. Daher sollten Sie seine Decke, sein Spielzeug und sein Hundebett mitnehmen und ins Hotelzimmer oder die Ferienwohnung stellen.

Gut ist es für Hunde auch, wenn sie – gerade anfangs – ihr gewohntes Futter bekommen. Auch das macht die Eingewöhnung einfacher.

Dann eine Gute Fahrt und einen schönen Urlaub.

 

Foto: Günter Havlena / pixelio.de

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